Lumberg – Geschichte

Vom ersten Fernseher über die Apollo-Mondlandung bis hin zum Elektroauto – große Herausforderungen motivieren Menschen zu besonderen Leistungen. Und überall dort waren unsere Produkte dabei. 1934, 1969 und seit 2011.

Die Geschichte des Familienunternehmens Lumberg ist zum einen eng mit der Entwicklung der Elektrotechnik verbunden – von der Einführung von Radio und Fernsehen bis hin zur heute erreichten Digitalisierung aller Branchen – und zum anderen mit starken Kunden, die uns zunehmend mit Entwicklungsaufgaben für einzelne Komponenten oder komplexe Gesamtsysteme betraut haben. Und so lässt sich der lange Weg unseres Hauses auch mit dem Wachstum, Aufstieg und der Internationalisierung erstklassiger deutscher Industrieadressen eindrucksvoll nachvollziehen. Seit der Gründung dreht sich die gesamte Firmengeschichte von Lumberg um Menschen, Orte und Produkte, die unsere Grundwerte von Verantwortung, Qualität, Innovation und Leidenschaft widerspiegeln.

1933 – 1959

Mit dem Pioniergeist zweier Brüder beginnt die spannende Erfolgsgeschichte des Unternehmens Lumberg in Schalksmühle, der Wiege der Elektroindustrie, und in einer Zeit, als der Rundfunk immer beliebter wird: Karl und Erich Lumberg erkennen den großen Bedarf an Montagezubehör für Antennen. Bald entwickeln sie ihren kleinen Betrieb weiter zu einem anerkannten Hersteller von Antennen, Steckverbindern und Röhrenfassungen für die Radio- und Fernsehindustrie.

1932

Die Brüder Karl Lumberg (*21.06.1907), zuvor Maschinenschlosser bei Busch-Jaeger, und Erich Lumberg (* 04.02.1915), Kaufmannslehrling bei Walch, kommen überein, eine gemeinsame Firma für Radioartikel zu gründen.

1933

Am 27.01.1933 Erteilung eines Gewerbescheins, „Karl Lumberg, Handel und Fabrikation von Radio-Artikeln“

1933

Das erste Produkt, die „Eierkette“, eine Kette aus Porzellanisolatoren zum Abspannen von Antennen, wird mit einer selbstgebauten Vorrichtung unter der Kellertreppe des elterlichen Hauses in der Schalksmühler Jägerstraße hergestellt. Karl Lumberg verkauft die Eierketten auf dem Markt aus dem Rucksack, bald auch an Fachgeschäfte.

1934

Erste Steckverbinder: Bananenstecker und dazu passende „Funkdosen“ erweitern das Programm, bald kommen Zenith-Blitzschutzautomaten, Antennen-Umschalter, Montagezubehör und Kippschalter hinzu sowie erste Fassungen für Elektronenröhren. Über 60 Jahre lang wird Lumberg ein führender Hersteller von Röhrenfassungen sein.

1936

Karl Lumberg heiratet Helene Lausen (* 07.05.1913).

1946

Lumberg produziert wieder für die großen Radiohersteller wie Nordmende, Graetz, Telefunken und Metz.

1949

Umfirmierung zur Karl Lumberg OHG, an welcher Karl und Erich Lumberg je zur Hälfte beteiligt sind

1949

Erich Lumberg heiratet Brunhilde Bremicker (* 06.11.1924).

1949

Lumberg beschäftigt etwa.20 Montiererinnen. Zusätzlich wird im alten Haus Krampe in der Mühlenstraße eine Montage für Antennen und Schalter eingerichtet.

1951

Errichtung eines neuen Fabrikgebäudes im Hälvertal bei Schalksmühle

1952

Der Gewinn übersteigt erstmals 100.000 DM und wird binnen drei Jahren verdreifacht.

1954

Lumberg entwickelt erste Transistorfassungen und wird diese Produktgruppe über 40 Jahre fertigen.

1956

Errichtung von zwei Zweigwerken, in Grevenbrück (Montage) und Breckerfeld (Montage und Galvanik)

1957

Lumberg beliefert bereits zahlreiche namhafte Kunden vor allem der Radio- und Fernsehindustrie, darunter AEG, Blaupunkt, Bosch, Graetz, Hartmann & Braun, IBM, Flohr-Otis, Körting, Metz, Nordmende, Philips, Siemens & Halske, Telefunken und Zeiss-Ikon.

1958

Mit Helga Lumberg, der Tochter von Karl und Helene, tritt die zweite Generation in das Unternehmen ein.

1958
25-jähriges Bestehen

1958

Am 08.12.1958 stirbt Erich Lumberg, seine Witwe Brunhilde Lumberg wird Gesellschafterin.

1959

Lumberg entwickelt erste Relaisfassungen und wird diese Produktgruppe über 45 Jahre fertigen.

1959

Brunhilde Lumberg gewinnt den Ingenieur Werner Turck für Lumberg.

1960 – 1979

Farbfernsehen, Automobil und Raumfahrt: Beflügelt von der Erfindung der gedruckten Leiterplatte und der Mikroelektronik begleitet Lumberg den rasanten Fortschritt in allen Bereichen der Technik mit innovativen Anschlusslösungen. Mit der Gründung von Auslandsgesellschaften zielt das nun in zweiter Generation geführte Unternehmen zunehmend auf internationale Märkte.

1960

Umfirmierung zur Karl Lumberg KG, Helga Lumberg wird persönlich haftende Gesellschafterin, Ulrich Schützhoff und Werner Turck Prokuristen für die kaufmännische bzw. technische Leitung.

1961

Markteinführung von Lautsprecher- und Antennen-Steckverbindern nach DIN, Lumberg wird diese Produktgruppe über 50 Jahre fertigen.

1961

Mit Braun, SABA und Schaub-Lorenz beliefert Lumberg weitere namhafte Radio- und Fernsehgeräte-Hersteller, bald folgt Grundig.

1961

Lumberg erfindet den ersten Direktsteckverbinder RH für den Leiterplattenrand.

1961

Lumberg nimmt die Fertigung von Kernspeicherrahmen für IBM auf.

1961

Für Krupp und Siemens-Schuckert werden Spulenkörper und weitere kundenspezifische Bauteile entwickelt.

1962

Am 14.06.1962 stirbt Karl Lumberg. Gesellschafterinnen sind nun Helene, Helga und Brunhilde Lumberg.

1963

Das Werk Schalksmühle-Hälvertal wird um einen Bürotrakt erweitert.

1963

Einstieg in die Spritzgusstechnik mit Thermoplasten

1963

Lumberg entwickelt Direktsteckverbinder für den Leiterplattenrand. Dieses über Jahrzehnte äußerst erfolgreiche System wird bis heute als Serie 51 gefertigt.

1963

Helga Lumberg, Tochter von Karl Lumberg, heiratet Elmar Berghaus.

1963

Die Firma Teknika (später Elsap) in Mailand wird Lumberg-Vertretung für Italien.

1964

Prokurist Werner Turck schlägt vor, Näherungsschalter zu entwickeln. Er scheitert aber am Widerstand der persönlich haftenden Gesellschafterin, die es ihm jedoch überlässt, sich in seiner Freizeit damit zu beschäftigen. Turck begründet somit sein eigenes Sensortechnik-Unternehmen.

1965

Läuft und läuft und läuft: Lumberg entwickelt für Pierburg die erste Baugruppe für die Automobilindustrie: eine Kontakteinheit für das Vergaserventil des VW Käfer. Weitere Modelle folgen.

1966

Lumberg realisiert den Kernspeicherrahmen M2I, welchen IBM exklusiv für das Apollo-Programm der Raumfahrtbehörde NASA liefert. Lumberg steht bei IBM als bester Zulieferer an erster Stelle.

1966

Das Werk Schalksmühle-Hälvertal wird um eine hochmoderne Galvanik erweitert.

1967

Der Start des Farbfernsehens beflügelt die Nachfrage nach neuen Geräten.

1967

Die Hersteller von Telefonapparaten werden ein weiterer Zielmarkt.

1968

Bang & Olufsen, Ericsson, Sennheiser und Uher werden als Neukunden gewonnen.

1969

Lumberg beschäftigt 250 Mitarbeiter.

1969

Mit der ersten bemannten Mondmission Apollo 11 landen am 21.07.1969 auch Kernspeicherrahmen M2I von Lumberg an Bord der Eagle auf dem Mond.

1969

Elmar Berghaus und Werner Turck werden kaufmännischer bzw. technischer Geschäftsführer.

1969

Lumberg entwickelt die ersten Rundsteckverbinder mit Schraubverschluss. Die in der Mess-, Steuer- und Regeltechnik überaus erfolgreiche Serie 03 wird vielfach weiterentwickelt ist bis heute ein bedeutender Umsatzträger.

1969

Lumberg entwickelt die erste Schraubanschlussklemme KR. Die vielfach diversifizierte Serie 61 ist über Jahrzehnte ein bedeutender Umsatzträger und wird noch heute in Millionenstückzahlen gefertigt.

1970

Lumberg errichtet ein Zweitwerk im niedersächsischen Cloppenburg.

1970

Lumberg entwickelt kundenspezifische Kontaktierungslösungen für Ericsson und fertigt für Krupp hochfiligrane Ferritbaugruppen für Bildröhren von Farbfernsehern. Neue Kernspeicherrahmen-Projekte werden für Siemens entwickelt.

1970

Integrierte Schaltungen auf „Chips“ ermöglichen den Durchbruch der Mikroelektronik. Lumberg entwickelt IC-Fassungen und wird diese Produktgruppe 25 Jahre lang fertigen.

1971

Barbara Lumberg, die Tochter von Erich und Brunhilde Lumberg, tritt als Gesellschafterin in das Unternehmen ein.

1972

Für die Fernseherindustrie entwickelt Lumberg ein neues System von Karte-Karte-Verbindern mit Schabefedern. Es wird über 20 Jahre lang für viele Hersteller von Unterhaltungselektronik zum Standard.

1972

Mit dem Neukunden Junkers erreichen Lumberg-Produkte die Heizungsindustrie. Honeywell, Kodak, Loewe Opta und Noris Tachometer werden weitere Abnehmer der Leiterplattensysteme Serie 51, 52 und 61.

1972

Lumberg nimmt Klinkenstecker, Netzgeräte- und koaxiale Antennensteckverbinder in sein Handelsprogramm auf und produziert Empfängerweichen für Rundfunk- und Fernsehgeräte.

1973

Für Siemens Energietechnik entwickelt Lumberg ein hochpoliges Stecksystem für Ströme bis 15 Ampère, welche über 40 Jahre lang produziert wird.

1973

Medizintechnik: Für Schrack entwickelt Lumberg das hochpolige Steckverbindersystem FST, welches über 30 Jahre lang für Krankenhäuser produziert wird.

1973

Für Sennheiser, den Marktführer bei Mikrofonen und Kopfhörern startet der Familienstecker FSK 51/7 eine ganze Reihe von DIN-Stecker-Adaptern.

1974

Lumberg erreicht über 20 Millionen DM Umsatz.

1974

Barbara Lumberg, Tochter von Erich Lumberg, heiratet Wilhelm Helbert.

1975

Agfa-Gevaert, Dräger, Harting, Kuhnke, Landis & Gyr, Merk, Pallas, Schindler, Schott und Wisi sind prominente Neukunden.

1976

Gründung der Lumberg France S. à r. l. in Logelbach bei Colmar. Lumbergs erste Auslandsgesellschaft zieht im Folgejahr ins elsässische Sundhoffen um.

1976

Gründung der Lumberg Nederland B.V. in Bleiswijk bei Rotterdam

1976

Markteinführung Minimodul: Das neue Steckverbindersystem für Kabel-Karte- und Karte-Karte-Verbindungen im Raster 2,5 mm sorgt in den 1970er und 1980er Jahren für immenses Wachstum und wird noch heute zigmillionenfach eingesetzt.

1976

Busch-Jaeger, Friwo, Geze, Ritto und Sauter werden neue Kunden im Bereich der Gebäudetechnik, hinzu kommt der Antennenspezialist Kathrein.

1977

Umfirmierung zur Karl Lumberg GmbH & Co. KG

1977

Gründung der Lumberg U.K. Ltd. in London, welche 1980 ins südenglische Highclere umzieht.

1978

Die Hausgeräteindustrie rückt ins Blickfeld: Die ersten Kunden sind Imperial und Miele.

1978

Lumberg beginnt eine Kooperation mit dem Distributionspartner Spoerle (später ein Teil von Arrow).

1978

Gründung eines Joint Ventures in Brasilien, der Celis Elementos Eléctricos Ltda. in Itapecerica da Serra bei São Paulo, wobei Celis für Componentes Eléctricos Lumberg e Schrack steht. Hier werden Minimodul-Stecker und Anschlussleisten gefertigt, Relais- und IC-Fassungen.

1979

Lumberg entwickelt den weltersten Schneidklemmverbinder für Litzenleiter: den Minimodul-Stecker 2,5 MBX, mit welchem die Schneidklemmtechnik Einzug in Waschmaschinen und andere Weiße Ware hält.

1980 – 1999

Lumberg perfektioniert die Schneidklemmtechnik und erobert so die Hausgeräte- und die Gebäudetechnikindustrie mit Minimodul- und RAST-Systemen. Seit der Erfindung des wasserdichten M12-Steckverbinders ist Lumberg außerdem der Innovationstreiber in der Automatisierungstechnik.

1980

Wilhelm Helbert wird technischer Geschäftsführer. Sein Vorgänger Werner Turck tritt nach 20 Jahren aus, in welchen er mit wesentlichen Impulsen zum Erfolg des Unternehmens beigetragen hat.

1980

Die Raumnot im engen Hälvertal zwingt Lumberg, Betriebsbereiche in verschiedene Immobilien in Schalksmühle und Halver auszulagern.

1980

Mit der Übernahme von Nordmende durch Thomson-Brandt setzt in der Fernseher-Branche ein massiver Konzentrationsprozess ein.

1981

Der Automobilzulieferer Hella wird als Neukunde gewonnen, im Bereich der Heizungs-und Gebäudetechnik die Unternehmen Lamberti, Siedle und Viessmann.

1982

Lumberg entwickelt den weltersten wasserdichten Rundsteckverbinder RK für Sensoren. Diese Lösung mit 7/8″-Verschraubung revolutioniert die Verkabelung von Produktionsanlagen und bildet den Grundstein für das zukünftige Geschäftsfeld der Automatisierungstechnik.

1982

Als erster Automobilhersteller rüstet Ford eine Produktionslinie mit 7/8″-Sensorsteckern von Lumberg aus.

1982

Der Hausgerätezulieferer Ako wird Kunde, ebenso der Automobilzulieferer VDO und die Unternehmen Asea, Demag und Kone.

1982

Das Firmensitz im Schalksmühler Hälvertal wird durch einen Neubau fast verdoppelt.

1983

50-jähriges Bestehen

1983

Gründung der Lutronic Handelsgesellschaft mbH um den Zubehör- und Hobbymarkt zu bedienen, welcher durch einen anhaltenden HiFi- und Videoboom auch für Lumberg interessant geworden ist.

1983

Lumberg entwickelt komplexe Anschlusslösungen für Gebäudetechnik- sowie Radio- und Fernsehgerätehersteller.

1984

Mit Vaillant und Fröling gewinnt Lumberg weitere bedeutende Kunden der Heiztechnikbranche.

1984

Die Schneidklemmtechnik ist in der Breite etabliert. Mit Bauknecht wird ein weiterer großer Hausgerätehersteller gewonnen, und der Radio- und Fernsehkonzern Thomson-Brandt (Nordmende, SABA) nimmt allein 50 Millionen Durchgänge des Minimodul-Steckers 2,5 MBX ab.

1984

Markteinführung des Systems Micromodul (Serie 30), Lumberg miniaturisiert die Schneidklemmtechnik für Flachbandleitungen im Raster 1,27 mm. Es wird in Videorecordern von Thomson und Toshiba eingesetzt.

1984

Die Firma RyT wird Lumberg-Vertretung für Israel.

1984

Für den Einsatz in Volvo-LKWs liefert Lumberg einen 9-poligen Sockel an Ericsson.

1985

Lumberg erfindet den M12-Stecker (Serie 06). Dieser kleinere Sensorstecker RK wird zur Basis eines weltweiten Standards und später in der IEC 61076-2-101 genormt. Balluff und Turck sind die ersten Kunden.

1985

Gründung der Lumberg, Inc. in den USA mit Sitz in Richmond, Virginia

1986

Der erste RAST-Stecker: Lumberg entwickelt das System Macromodul (Serie 36). In enger Abstimmung zwischen den wichtigsten deutschen Steckverbinderherstellern und der Hausgeräteindustrie entsteht die Spezifikation RAST (steht für Raster-Anschluss-Steck-Technik), mit dem Ziel, die Komponenten zu standardisieren, die Konformität der Steckverbinder verschiedener Hersteller zu gewährleisten und durch Kodierungen Fehler im Produktionsprozess auszuschließen.

1986

Lumberg erweitert das System Micromodul um oberflächenmontierbare Messerleisten (SMD-Technik).

1986

Lumberg entwickelt drei Baugruppen für Bremskraftverstärker von ATE Tewes.

1986

Erneute, erhebliche Erweiterung des Werks Cloppenburg

1987

Bedeutende Neukunden sind Auer (Sicherheitstechnik), Electrolux (Hausgeräte), Hagenuk (Kommunikation), Buderus, Stiebel Eltron und Kromschröder (Heizungstechnik), Nokia-Graetz und Vestel (Fernsehindustrie) sowie ADP Gauselmann, CEAG, Diehl und Pepperl + Fuchs. Es folgen SEW Eurodrive und Stäfa/Elektrowatt.

1988

Für die Lutronic Handelsgesellschaft mbH wird ein Neubau errichtet in Schalksmühle, Ramsloh 10.

1988

Lumberg verlagert einzelne Produktionslinien nach Cuernavaca in Mexiko und Coimbra in Portugal.

1989

Lumberg entwickelt den M8-Steckverbinder (Serie 07), welcher ebenfalls später in der IEC 61076-2-101 zur Norm wird.

1989

Die neu eingeführten Produkte verschaffen dem Bereich Wasserdichte Steckverbinder einen gewaltigen Auftrieb und erreichen schnell neue Kunden der Maschinenbau- und Automatisierungsbranche (Festo, KBA Druckmaschinen, O&K Baumaschinen, Sick).

1989

Das Werk Schalksmühle-Hälvertal wird erneut stark vergrößert. Lumberg beschäftigt jetzt über 500 Mitarbeiter.

1989

Celis, das Joint Venture bei São Paulo in Brasilien bezieht ein neues Produktionsgebäude bei Itapecerica da Serra.

1989

Wolfgang Papenmeier wird Lumberg-Vertreter in Singapur.

1990

Bereits in den Tagen der deutschen Wiedervereinigung entsteht auf dem Gelände des Robotron-Werks (VEB Kombinat Robotron-Elektronik) in Hoyerswerda eine Lumberg-Fertigung für Automatisierungs-Steckverbinder.

1991

Die Automobilbauer Audi, Ford, Mercedes-Benz, Opel, Peugeot-Citroën, Toyota und Volkswagen setzen in ihren Fertigungslinien Automatisierungs-Steckverbinder von Lumberg ein.

1991

Lumberg entwickelt Ventilstecker nach DIN 43650 (Serie 08) für den Anschluss von Aktoren wie Ventile und Druckschalter.

1992

Erste Feldbusmodule (Serie 09): Die Verteilerboxen werden mit Elektronik ausgerüstet und unterstützen die Feldbusprotokolle AS-Interface, Profibus und Interbus, später auch DeviceNet.

1992

Die Firma Semikron in Wien wird Lumberg-Vertretung für Österreich.

1992

In der Gebäudetechnik wird Dorma Kunde, in der Kommunikation Rutenbeck und Telegärtner.

1993

Markteinführung RAST 2.5. Lumberg entwickelt eine neue, patentierte Bauteilverkettung für Steckverbinder in Schneidklemmtechnik. Diese wird sowohl im System RAST 5 eingeführt als auch im neuen, kleineren System RAST 2.5. Für die hohen Anforderungen der Hausgeräteindustrie entwickelt und unter dem Namen Duomodul als Serie 35 eingeführt, wird Lumberg das vielseitige System RAST 2.5 höchst erfolgreich bis hin zu Automobil-Anwendungen vermarkten.

1993

Das Qualitätsmanagement-System von Lumberg wird nach DIN 9001 zertifiziert.

1993

Lumberg erzielt einen Umsatz von über 100 Millionen DM und hat diesen somit binnen fünf Jahren verdoppelt.

1994

Start einer Steckverbinderproduktion beim Kooperationspartner Lukram s.r.o. in Horní Podluží, Tschechien.

1994

Supplier of the Quarter: Thomson Consumer Electronics (Nordmende, SABA, Telefunken) zeichnet Lumberg für herausragende Lieferperformance aus.

1994

Mit den neuen Systemen RAST 2.5 und RAST 5 und einem überzeugenden Verarbeitungskonzept gelingt es, Bosch-Siemens Hausgeräte (BSH) als Kunden zu gewinnen.

1994

Einrichtung eines neuen Werks für die Produktion wasserdichter Steckverbinder in Schalksmühle, Gewerbering 9 sowie erneute erhebliche Erweiterung des Werks Cloppenburg

1994

Gründung der Lumberg Sales and Services (Singapore) Pte. Ltd. in Singapur.

1994

Die Gesellschafterin Brunhilde Griefahn, Witwe des einen Firmengründers Erich Lumberg, verunglückt tragisch.

1994

Nicole Berghaus und Magnus Helbert, Enkelkinder der Firmengründer Karl bzw. Erich Lumberg, treten als Gesellschafter in das Unternehmen ein.

1996

Mit dem filigranen 36-poligen Andruckverbinder 5011 im Raster 0,6 mm entwickelt und produziert Lumberg das erste Bauteil für ein Mobiltelefon, das Siemens S6.

1996

Bitron, Dorma, Dungs, Maico und Papst aus der Gebäudetechnik, Vorwerk und Stihl sowie Lütze, Woodhead und Kuka aus der Automatisierungstechnik setzen neu Lumberg-Komponenten ein.

1996

Lumberg installiert einen Vertreter in Schweden.

1996

RAST 2.5 wird erstmals im Automobil eingesetzt, von der zu Daimler-Benz gehörenden Temic Telefunken Microelectronic.

1996

Mit Farnell nimmt ein weiterer internationaler Großdistributor das Lumberg-Sortiment auf.

1997

Markteinführung von RAST-5-Messerleisten mit Null- und Schutzleiterbrücken in Schneidklemmtechnik; diese bedeutende Spezialentwicklung verhilft Lumberg zu großen Marktanteilen in der Heizgeräteindustrie.

1997

Markteinführung eines neuen Crimpsystems; die Kontakte 3111 werden mit passenden Leergehäusen für die Systeme Minimodul (31) und Multimodul (38) eingeführt.

1997

25-jähriges bestehen der Tochtergesellschaft Lumberg Nederland BV

1997

Supplier of the Quarter: Thomson Consumer Electronics (Nordmende, SABA, Telefunken) zeichnet Lumberg erneut für herausragende Lieferperformance aus. Die Fernseherindustrie beliefert Lumberg noch weitere zehn Jahre.

1998

Baubeginn für ein neues Verwaltungs- und Technologiezentrum im Schalksmühler Gewerbepark Ramsloh

1998

Lumberg USA bezieht ein neu errichtetes Firmengebäude in Midlothian bei Richmond, Virginia. Hier produziert Lumberg nun auch Steckverbinder und Komponenten für die Automatisierungstechnik.

1999

Gründung der Lumberg Network Technology als Entwicklungsgesellschaft für Feldbussysteme; die LNT Automation GmbH & Co. KG hat ihren Sitz im schwäbischen Backnang.

1999

EGO, Landis & Staefa, Liebherr, Neff, Tunstall, Weishaupt, Wolf und Zanussi sind Neukunden im Geschäftsfeld System- und Anschlusstechnik, in der Automatisierungstechnik Benteler, Gildemeister, Mannesmann, Omron und Rockwell.

1999

Siemens Mobile bringt die Mobiltelefone C25 und S25 auf den Markt. Sie sind mit einer neuen Daten- und Ladeschnittstelle versehen, welche von Lumberg entwickelt und produziert wird. Diese E/A-Schnittstelle wird in den einschlägigen Fachzeitschriften als „der Lumberg-Stecker“ bezeichnet. Die Handyladekabel lässt Lumberg in Taipeh/Taiwan produzieren.

1999

Lumberg installiert einen Vertreter in Spanien.

1999

Lumberg entwickelt eine Vielzahl von Andruckverbindern (z.B. für die SIM-Karte, oder die Batterie) für Siemens Mobile. Die komplexe Helix-GSM-Antenne wird in Stanzbiegetechnik realisiert. Mit den Modellen der Generation C35/S35 übernimmt Lumberg auch die Assemblierung ganzer Halbschalen.

2000 – 2009

Mit anspruchsvollsten Technologien in Entwicklung und Produktion ist Lumberg zunächst als Systempartner extrem erfolgreich in der Weiterentwicklung von Mobiltelefonen, muss aber auch in wirtschaftlich schweren Zeiten seine Standhaftigkeit beweisen. Dies gelingt durch beachtliche Erfolge mit Mikrokontaktsystemen, Mechatroniklösungen für die Automobilindustrie und Photovoltaikkomponenten.

2000

Lumberg bezieht die neue Firmenzentrale in Schalksmühle, Im Gewerbepark 2. Der bisherige Bürotrakt im Hälvertal wird zu Produktionsflächen umgebaut.

2000

Markteinführung des Systems RAST 2.5 Power, welches höhere Ströme auch bei kleineren Bauformen ermöglicht. Auch die Systeme RAST 2.5 und RAST 5 werden kontinuierlich weiter ausgebaut.

2000

Die Firma Vial wird Lumberg-Vertretung für Slowenien. Mit Rutronik wird das Distributoren-Netz erweitert.

2000

Mit Gründung der Lumberg Electronics (Shanghai) Ltd. nimmt Lumberg in Shanghai-Pudong die Produktion von Mobiltelefonkomponenten in China auf.

2000

Markteinführung der modularen Feldbusstation e2c für Profibus, Interbus und DeviceNet, später auch CANopen. Mit EtherMate entsteht die Anbindung an das Industrial Ethernet.

2001

Lumberg beschäftigt weltweit 1.000 Mitarbeiter, im Folgejahr werden es 1.500 sein.

2001

Erneute, erhebliche Erweiterung des Werks Cloppenburg für die Produktion von Mobilfunkkomponenten. Pro Woche verlassen 600.000 bestückte Handy-Halbschalen das Lumberg-Werk.

2001

Das Werk Hoyerswerda bezieht in einen großzügigen Neubau.

2001

25-jähriges Bestehen der Tochtergesellschaften Lumberg SARL in Frankreich und Lumberg Ltd. in Großbritannien

2001

Start einer Steckverbinderproduktion beim Kooperationspartner in Rumburk, Tschechien.

2001

Mit dem Vollautomaten VARICON 4000 bietet Lumberg den Konfektionären für die Hausgeräteindustrie eine flexible Lösung für RAST-Steckverbinder in Schneidklemmtechnik.

2001

Braun setzt RAST 2.5 ein, durch Kienzle VDO/Siemens VDO wird erstmals Micromodul in einer Automotive-Anwendung (LKW-Tachometer für MAN) eingesetzt.

2001

Markteinführung der Linie Food & Beverage von Automatisierungs-Komponenten in der höchsten Schutzklasse IP69K.

2002

Gründung der Lumberg Holding GmbH & Co. KG, unter deren Dach die Lumberg Connect GmbH & Co. KG (Geschäftsfeld System- und Anschlusstechnik), die Lumberg Automation Components GmbH & Co. KG und die Lumberg Network Technology GmbH & Co. KG organisiert werden

2002

Das Umweltmanagement Lumbergs wird nach DIN EN ISO 14001 zertifiziert.

2002

Bauteil-Miniaturisierung im Mobiltelefongeschäft: Eine neue E/A-Schnittstelle („Slim-Lumberg“) mit voller USB-2.0-Funktionalität wird erstmals in der 55er Modellgeneration von Siemens Mobile eingesetzt. Auch die Festnetzsparte von Siemens designt diese Lösung in ihre schnurlosen Telefone ein.

2002

Richtungweisende Neuprojekte in allen Zielmärkten: In der Automobilindustrie setzt TRW Micromodul für mehrere Seat-Modelle ein, Lumberg beliefert Ford direkt mit Aux-in-Buchsen für Audiozubehör. In der Hausgeräteindustrie wird der bedeutende chinesische Kunde Haier gewonnen und Vossloh-Schwabe setzt Micromodul und RAST 2.5 für LED-Beleuchtung ein.

2002

Mit Philips Sound Solutions gewinnt Lumberg einen Neukunden für Mikrokontaktsysteme, die in Handylautsprechern eingesetzt werden.

2003

Aus dem Familienstamm Karl Lumberg tritt Thomas Berghaus als Gesellschafter in das Unternehmen ein, ebenso Meike Helbert als Enkelin von Erich Lumberg.

2003

Für Belimo, Spezialist für Stellantriebe, entwickelt Lumberg eine clevere Anschlusslösung, welche Andruckkontakte, Schneidklemmtechnik und wasserdicht umspritzte Kabel kombiniert.

2003

Der Automobilzulieferer Kostal designt Micromodul (Schalterleiste BMW) und RAST-2.5-Direktsteckverbinder ein, welche so in sämtlichen Modellen auf der Volkswagen-Plattform PQ35 vom Golf V bis hin zu Seat-, Škoda- und Audi-Modellen zum Einsatz kommen.

2003

Der weltweite Ausbau der Mobilfunknetze geht mit UMTS/3G in die nächste Runde. Lumberg stimmt seine Rundsteckverbinder in Schutzart IP68 der Serie 03 mit zwei weiteren Anbietern ab, so dass eine Spezifizierung durch die Antenna Interface Standards Group (AISG) möglich wird.

2003

Für Siemens VDO realisiert Lumberg die erste komplexe Mechatronik-Baugruppe: Die vollautomatisch gefertigte Kühlergebläsesteuerung startet im Jeep Cherokee und wird bald in zahlreiche Modelle von Audi, BMW, DaimlerChrysler und vielen mehr geliefert.

2003

Lumberg entwickelt und produziert Batterietrennschalter für Porsche.

2003

Lumberg und Hirschmann legen M12-Steckverbinder mit D-Kodierung als Standard für das Industrial Ethernet fest

2003

Lumberg entwickelt M5-Steckverbinder.

2003

Zur weiteren Stärkung der Automatisierungstechnik Gründung des Joint-Ventures Lumberg-Jetter

2004

Lumberg bezieht ein neu errichtetes Produktionsgebäude in Schalksmühle-Everinghauserheide.

2004

Lumberg wird nach ISO/TS 16949 zertifiziert.

2004

Lumberg folgt Siemens Mobile nach Brasilien und gründet das Joint-Venture Balda-Lumberg Technologies (BLT) mit Werken in Manaus, Amazonas und Jaguariúna, São Paulo.

2004

Siemens Com zeichnet Balda-Lumberg Technologies (BLT) als Best International Supplier aus.

2004

Lumberg richtet Vertretungen in Tschechien und der Türkei ein. In Chihuahua, Mexiko wird Luis Velasco als Lumberg-Vertreter installiert.

2004

Elektronik wird bleifrei: Das gesamte Sortiment wird überprüft und wo nötig angepasst, um die RoHS-Richtlinie zu erfüllen.

2004

Markteinführung der Steckverbinder 357099 und 355299, als erster Hersteller führt Lumberg RAST 2.5 Power mit zweireihiger Kodierung ein.

2004

Lumberg beliefert jetzt auch Candy und Gorenje (Hausgeräteindustrie), De Dietrich/Remeha und Paradigma (Heizungstechnik), Volvo (Automobil) und TetraPak (Automatisierung).

2005

Markteintritt Photovoltaik: Lumberg entwickelt als erster Hersteller umspritzte Steckverbinder für die Gleichstromverkabelung von Solaranalagen.

2005

Siemens Mobile bringt die Modellgeneration 75 auf den Markt. Wegen sinkender Marktanteile verkauft Siemens die Mobiltelefonsparte an BenQ.

2005

Philips zeichnet Lumberg mit dem Quality Award Silver aus.

2005

Lumberg produziert für Siemens VDO eine Mechatronik-Komponente für Luftmassenmesser, welche in BMW-, DaimlerChrysler- und Renault-Motoren verbaut wird.

2005

Der Kunde Juwi verkabelt die erste Photovoltaik-Großflächenanlage mit Stringkoppelleitungen von Lumberg.

2006

Markteinführung von Lumberg IO Network (LioN), einer neuen Generation von aktiven und passiven Aktor-Sensor-Verteilern

2006

Electrical Components International (ECI), ein führender Kabelkonfektionär für die Hausgeräteindustrie, verleiht Lumberg USA seinen Supplier Recognition Program Award für ausgezeichnete Qualität und Lieferperformance.

2006

Lumberg installiert einen Vertreter in Polen.

2006

Entsprechend der neuen Glühdrahtnorm für unbeaufsichtigte Haushaltsgeräte erweitert Lumberg sein Steckverbinderprogramm um zahlreiche Varianten mit alternativen Kunststoffen.

2006

Leoni, ein führender Kabelhersteller und -konfektionär für die Hausgeräteindustrie, zeichet Lumberg für hervorragende Qualität und Lieferperformance aus.

2007

Nachdem 2006 mit BenQ Mobile der mit Abstand größte Kunde in die Insolvenz gegangen ist, muss Lumberg harte Restrukturierungsmaßnahmen ergreifen. Die Lumberg Automation Components GmbH wird an das amerikanische Unternehmen Belden verkauft.

2007

Ford verleiht Lumberg den Q1 Preferred Quality Status.

2007

Die weltgrößte Solaranlage (40 MW, 550.000 Module) in Brandis bei Leipzig wird mit Stringkoppelleitungen von Lumberg verkabelt (Kunde Juwi).

2007

Gründung der Lumberg Polska Sp. z o.o. Sp. k. mit Produktionswerk in Świebodzin. Außerdem installiert Lumberg Krzysztof Jankowski als Vertreter in Breslau, Polen.

2007

Elektronikfertiger Etron zeichnet Lumberg Asia Pacific mit dem Eligible Supplier Award aus.

2007

Kostal designt RAST-2.5-Direktstecker in Schalter der Volkswagen-Plattform PQ46 ein, Marquardt Multimodul bei Daimler.

2007

Lumberg entwickelt eine Automotive-USB-Schnittstelle, welche an Ford, Volvo, Jaguar und Land Rover geliefert wird, sowie für Bosch einen Kontaktadapter für die Servolenkung, welcher zuerst im 7er BMW eingesetzt wird.

2008

75-jähriges Bestehen des Unternehmens Lumberg

2008

Die Mechatronikbaugruppe zur Kühlergebläsesteuerung wird im Weiteren für Brose produziert und erreicht immer mehr Modelle, von Audi, Bentley, BMW, Cadillac, Chrysler, Citroën, Mercedes-Benz, Porsche, Rolls-Royce und Volkswagen.

2008

Direktsteckverbinder der Serie RAST 2.5 halten Einzug in Automobil-Scheinwerfer. Olsa designt sie im ersten Voll-LED-Rücklicht beim Lancia Delta III ein, Hella im Frontscheinwerfer des 5er BMW.

2008

Valeo setzt RAST-2.5-Direktstecker in Lenksäulenmodulen für Volkswagen ein, und in LED-Straßenlaternen kommen Direktstecker der Serie RAST 2.5 Power zum Einsatz.

2008

Für den Pumpenspezialisten Wilo entwickelt Lumberg eine umspritzte Anschlusslösung auf der Basis eines RAST-2.5-Power-Direktsteckers. Ariston, Baxi, Brötje, Heimeier, Hoval, Hexis, Honeywell und Wolf sind neue Gebäudetechnik-Kunden.

2008

Die Mikrokontaktsysteme für Akustikkomponenten, welche Lumberg für NXP (wie der aus Philips inzwischen ausgegliederte Bereich nun heißt) produziert, werden in Endgeräten von Apple, Blackberry und Nokia verbaut.

2008

Markteinführung der Photovoltaik-Systeme LC3 und LC4, verbunden mit neuen Anschlussdosen für Kristallin- und Dünnschichtmodule; Inventux setzt als erster Modulhersteller die neuen einpoligen Dünnschichtboxen ein, Schott wird folgen.

2008

Lumberg stellt das System RAST 2.5 plus vor. Vollkompatibel zum Standard RAST 2.5 bietet es durchgängig die Option einer doppelreihigen Kodierung.

2009

Am 05.02.2009 stirbt Helene Lumberg, die Witwe von Karl Lumberg, im hohen Alter von 95 Jahren. Sie hat über 70 Jahre ihren Anteil zu den Geschicken des Unternehmens beigetragen.

2009

Mit dem LTE-Standard auf dem Markt der Mobilfunknetze folgt 4G auf 3G, und Lumberg erweitert die Serie 03 nach AISG-Spezifikation erneut erheblich.

2009

Im brandenburgischen Lieberose wird ein riesiges Photovoltaik-Kraftwerk (53 MW, 700.000 Module) mit Stringkoppelleitungen von Lumberg verkabelt.

2009

Am 02.12.2009 übernimmt die Familie Helbert das Unternehmen Lumberg ganz, Meike Helbert, Enkelin von Erich Lumberg, tritt in die Geschäftsführung ein. Die Familie Berghaus-Lumberg vom Stamm des anderen Firmengründers Karl Lumberg verkauft ihre Anteile und scheidet aus.

2010 – heute

Mit der gleichen Leidenschaft, mit der wir uns zum Technologieführer für RAST-Systeme entwickelt haben, entwickeln wir kundenspezifische Systemlösungen. Unter der Führung der dritten Generation ist Lumberg ein starker und verlässlicher Partner für unsere weltweiten Zielmärkte: Automobilindustrie, Hausgeräte- und Gebäudetechnik sowie die mobile Kommunikation.

2010

Meike Helbert heiratet Ulrich Schmidt, welcher nun ebenfalls in die Geschäftsführung eintritt.

2010

25-jähriges Bestehen der Tochtergesellschaft Lumberg, Inc. in den USA

2010

Als eine flexible Verarbeitungslösung für alle RAST-Systeme bis hin zum neuen RAST 2.5 plus stellt Lumberg OEMs und deren Konfektionären den neuen Hochleistungs-Vollautomaten VARICON 7000 vor. Im eigenen Maschinenbau entstehen immer neue Lösungen für die Konfektioniertechnik, bis hin zu einer neuen Generation von kompakten Halbautomaten.

2010

Fertigstellung des Burj Khalifa in Abu Dhabi; in dem mit 828 Metern höchsten Gebäude der Welt sind zahllose Micromodul-Steckverbinder für die Beleuchtung sowie Belimo-Stecker für die Klimatisierung verbaut.

2010

Maximale Energieeffizienz ist der Treiber in der Gebäudetechnik: Von Brennstoffzellen bis Kraft-Wärme-Kopplung baut die die Avantgarde ebenso auf Lumberg-Lösungen wie die etablierten Anbieter von Pelletsheizungen und Solarthermie.

2011

Das Werk Świebodzin wird erheblich erweitert, um die Nachfrage an Photovoltaikkomponenten bedienen zu können. Mit Avancis wird ein weiterer großer Modulherstellerkunde gewonnen.

2011

Lumberg installiert Tamer Tunç in Istanbul als Vertreter für die Türkei.

2011

Lumberg gewinnt ein weiteres Projekt für Brose, welches Einpress- und Schneidklemmkontakte umfasst und in die neue MQB-Plattform von Volkswagen einfließt.

2011

Markteinführung des Systems RAST 7.5 Power für bis zu 25 Ampère bei 500 Volt; er findet zuerst in der Piezoheizung von BHTC des Elektro-Smart Anwendung. Im Folgejahr werden auch RAST 2.5 und Multimodul im Elektrofahrzeug E-Up von Volkswagen eingesetzt.

2011

Lumberg liefert den milliardsten Mikrokontaktsatz RA Basket an Knowles (welches inzwischen den Bereich Akustikkomponenten von NXP übernommen hat). 1,9 Millionen Teile verlassen täglich das Werk Cloppenburg.

2012

Lumberg hat sich mit Kunden wie 123e Wireless, Andrew/Commscope, FCT, Powerwave, RFS Radio Frequency Systems und Spinner erfolgreich im Markt der 4G-Mobilfunknetzwerkausrüster etabliert.

2012

Lumberg startet die Produktion eines umspritzten Stanzgitters als Elektrokomponententräger für die Spülmaschinensparte von Bosch und Siemens Hausgeräte (BSH) auf einer vollautomatischen Fertigungslinie.

2012

Automotive Lighting, Hella, Olsa, Valeo und ZKW als führende Anbieter von Fahrzeugscheinwerfern setzen auf RAST-2.5-Direktsteckverbinder von Lumberg.

2012

RAST-2.5-Direktsteckverbinder und Micromodul halten Einzug in Gangwahlhebel von Küster für die MQB-Plattform von Volkswagen und über MGI Coutier in SCR-Katalysatoren aller Dieselmodelle der Peugeot-Citroën-Gruppe.

2012

Lumberg-Komponenten werden bereits in 250 Automodellen eingesetzt.

2013

80-jähriges Bestehen des Unternehmens Lumberg

2013

Gründung der Lutronic Automation Asia Pacific Pte. Ltd. mit Sitz in Singapur

2013

Lumberg und die italienische Vertretung Elsap feiern in Mailand 50 Jahre erfolgreicher Zusammenarbeit.

2014

Lumberg startet für Brose die Produktion von Anschlussleisten in Einpresstechnik für Volvo-PKWs und Scania-LKWs.

2014

Entwicklung einer umspritzten Anschlusslösung auf Basis RAST 2.5 Power für Stellantriebe von Johnson Controls

2014

20-jähriges Bestehen der Tochtergesellschaft Lumberg Asia Pacific Pte. Ltd. in Singapur

2015
Bosch verleiht Lumberg die hohe Auszeichnung Preferred Supplier of the Bosch Group.

2015
Lumberg realisiert zwei komplexe kundenspezifische Mechatroniklösungen für Brose und Valeo, welche in kommenden Fahrzeug-Modellgenerationen eingesetzt werden, – für Getriebeölpumpen bzw. Ladeinverter von Elektrofahrzeugen.

2015
Lumberg Electronics (Shanghai) Ltd. bezieht neue Räumlichkeiten in Shanghai-Pudong mit der Adresse 278 Jinhu Lu.

2015
Die Türkei entwickelt sich als immer wichtigerer Markt für Lumberg. Die Lumberg Connect GmbH erkennt hier gerade in den Geschäftsfeldern Hausgerätetechnik, Gebäudetechnik und Automobiltechnik Potenziale für weiteres Wachstum und gründet ein Liaison-Office in Istanbul.

2015
Lumberg erwirtschaftet einen Umsatz von 127 Millionen Euro.

2016
Beschluss zum Wiedereinstieg in den Markt der Automatisierungstechnik. Da Lumberg hier aus markenrechtlichen Gründen selbst nicht aktiv werden kann, wird die Lutronic-Firmengruppe gegründet. Unter dem Dach der Lutronic Holding GmbH werden die operative Lutronic GmbH sowie erste Tochtergesellschaften in Singapur und den USA zusammengefasst, um wieder an die Erfolge mit den in den 1980er Jahren von Lumberg entwickelten Aktor-/Sensor-Steckverbindern in M8 und M12 anzuknüpfen.

2016
Automobilzulieferer Brose zeichnet Lumberg mit dem Key Supplier Award aus.

2016
St. Clair, Kabelkonfektionär für die Automobilindustrie, zeichnet Lumberg für hervorragende Leistung aus.

2016
Mehr als 400 verschiedene Automodelle weltweit sind mit Lumberg-Komponenten ausgerüstet.

2016
40-jähriges Bestehen der Tochtergesellschaften Lumberg SARL in Frankreich und Lumberg Ltd. in Großbritannien

2016
30 Jahre RAST-Steckverbinder: Das extrem erfolgreiche Sortiment wird um vier neue RAST-2.5-SMT-Stiftleisten erweitert, einen Direktsteckverbinder RAST 2.5 Power plus sowie einen RAST-5-Steckverbinder mit Innenverrastung.

2016
30 Jahre RAST-Steckverbinder: Mit der neuen Halbautomaten-Generation HA35f setzt Lumberg einen flexiblen Standard und bietet den Kabelkonfektionären 18 neue Modelle, die dazu je nach Anforderung auch nachgerüstet werden können.

2016
Zum zweiten Mal in Folge verleiht Bosch Lumberg die Auszeichnung Preferred Supplier of the Bosch Group.

2016
Weltpremiere für die SKEDD-Technik auf der Electronica in München: Die Innovation bringt reversibles Direktstecken überall auf der Leiterplatte. Als SmartSKEDD in Verbindung mit der Schneidklemmtechnik für alle Bereiche der Elektroindustrie, als kundenspezifische Baugruppen bereits jetzt in Serie für die Automobilindustrie.

Unsere Geschäftsfelder